Perimeter-
dämmung

Perimeterdämmung schützt erdberührte Bauteile vor Wärmeverlust, ist wasserabweisend und druckfest.

Als Perimeterdämmung wird die Dämmung aller erdberührenden Außenbauteile eines Gebäudes bezeichnet: Kellerwand, Kellerboden, Bodenplatte oder auch angrenzende Außenwände an das Erdreich, bei Gebäuden mit Hanglage. Vor allem wenn die Kellerräume beheizt werden sollen und somit als Wohnraum genutzt werden, sollte eine Perimeterdämmung angebracht werden, um dem Wärmeverlust über das Erdreich entgegenzuwirken. Für diesen Zweck werden spezielle Perimeterdämmplatten gemäß DIN 4108-10 oder entsprechend nach allgemeiner Bauartgenehmigung eingesetzt. Sie sollen wasserabweisend sein bzw. nur geringe Feuchtigkeit aufnehmen, wenn sie mit dem Erdreich in Berührung kommen. Außerdem ist die Druckfestigkeit des Dämmstoffes eine wichtige Eigenschaft, die bei der Auswahl der geeigneten Perimeterdämmung beachtet werden soll.

Welche Anwendungen der Perimeterdämmung gibt es?

Kellerwände, die sich entsprechend im Erdreich befinden, geben ohne einer ausreichenden Dämmung der Außenwand, schnell Wärme an den Erdboden ab. Somit geht viel Energie verloren und die Heizkosten steigen. Vor Beginn der Dämmmaßnahme ist zu prüfen, ob und in welcher Form Wasser im Erdreich vorhanden ist oder sein könnte sowie die Einbautiefe. Erst danach kann der richtige Dämmstofftyp ausgewählt werden. Dämmstoffplatten aus XPS (extrudiertes Polystyrol) von BACHL kommen für diese anspruchsvolle Umgebung am häufigsten zum Einsatz. Sie sind robust, verrotten nicht und halten hohen Druck, zum Beispiel von Grundwasser stand. Außerdem nehmen XPS-Platten kaum Wasser auf. Im Bereich von nicht aufstauendem- oder nicht drückendem Wasser sind auch unsere EPS Perimeter Produkte nach allgemeiner Bauartgenehmigung bestens geeignet. Die Einbautiefen sowie der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit der einzelnen Produkte sind zu beachten.

Alle statischen Lasten – ruhende Lasten und Verkehrslasten – werden über die Wände und Böden in die Streifenfundamente abgetragen. Auf die Dämmung wirkt keine besondere Last.

Die Dämmung unterhalb der Gründungs- bzw. Bodenplatte ist einer enormen Drucklast ausgesetzt, deshalb sind die Anforderungen sowie die Bemessung und Verwendung von XPS Wärmedämmplatten in einer separaten allgemeinen Bauartgenehmigung geregelt. Bei Anbringung unter der Bodenplatte, muss auf einen ausreichend ebenen Untergrund geachtet werden, die Wärmedämmung wird dann auf der Sauberkeitsschicht angebracht.

Eine PE-Trennfolie auf der Dämmung sorgt dafür, dass keine Zementmilch aus der betonierten Gründungsplatte eindringt.

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