Spitzenbeton aus Deching

22.09.2022

Zum feierlichen Spatenstich der neuen BACHL Betonmischanlage war auch Landrat Sebastian Gruber (3.v.r.) gekommen. Mit ihm freuten sich: Betriebsleiter Lothar Ranzinger (v.l.), Projektleiter Josef Völtl, Jana Prilhofer (Geschäftsführerin Prilhofer Consulting), Roland Kettl (Leiter Projektmanagement SBM), der Wirtschaftsreferent des Landkreises Johannes Gastinger, BACHL-Gesellschafterin Christine Bachl, der Röhrnbacher Bürgermeister Leonhard Meier, Ernst Stöttinger (Vertriebsleiter SBM) und Wolfgang Paul, Geschäftsführer BACHL Betonwerke, sowie Bauleiter Labermeier und Polier Stemplinger von BACHL. (Foto: König/BACHL)

Der Klimawandel und seine Folgen stellt auch die Zementindustrie vor große Herausforderungen. Wie in vielen anderen Branchen müssen auch hier die Treibhausgas­emissionen drastisch reduziert werden. Mit der Investition in eine neue Betonmischanlage am Standort in Deching stellen sich die Karl Bachl Betonwerke GmbH & Co. KG dieser Herausforderung und leisten einen wichtigen Beitrag für eine klimaneutrale Zukunft. Bereits jetzt vollzieht das Unternehmen den Schritt weg von der Verwendung klinkerintensiver Zemente, hin zu einer neuen Zementgeneration sowie einem umfangreichen Füllstoffsortiment, um die CO₂-Emissionen dauerhaft zu senken. Mit der neuen Betonmischanlage investiert das Unternehmen erneut in den Umweltschutz.

Spitzenbeton aus Deching dank modernster Technik

Nachdem die alte Betonmischanlage aus der Nachkriegszeit über 60 Jahre lang zuverlässig ihren Dienst getan hat, war ein Neubau notwendig geworden. Hintergrund dafür war nicht nur die fortschreitende Entwicklung heutiger Baustoffe, der nur mit moderner Technik begegnet werden kann. Auch den Anforderungen an den Arbeitsschutz wurde beim Neubau der Anlage höchstes Augenmerk geschenkt. Dies war mit ein Grund, sich für den Anlagenlieferanten SBM aus dem nahegelegenen Oberweis bei Gmunden am Traunsee zu entscheiden.

Neueste Mischtechnik und die hochentwickelte Faserdosieranlage erlauben künftig eine zeitgemäße, schnellere und vor allem qualitativ hochwertige Herstellung unterschiedlichster Betonsorten. „Wir sehen die neue Anlage als Investition in die Zukunft unseres Standorts. Sie wird den Grundstein und somit das Herz unseres künftigen Betonwerks am Standort in Deching bilden. Somit sind das Fortbestehen des Betonwerks und die damit verbundenen Arbeitsplätze gesichert“, erklärt Wolfgang Paul.

Die neue Betonmischanlage wird mit einer ebenso modernen und zukunftsfähigen Restbetonrecyclinganlage errichtet, welche wiederum zu einem späteren Zeitpunkt um eine Filterpresse ergänzt werden soll. Mit diesem Recyclingkonzept können das gesamte Prozesswasser sowie Restbetonmengen in die einzelnen Bestandteile zerlegt werden und dem Kreislauf der Betonherstellung erneut zugeführt werden.
Ein Blickfang wird die innovative 3D-Architekturbetonfassade der neuen Mischanlage werden. Die Kombination aus moderner Maschinentechnik und traditionellem Bauhandwerk erlaubt die Umsetzung dieser individuellen Struktur in Beton und ermöglicht ein nahtloses Einfügen der Betonmischanlage in die Umgebung.

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