Erweiterung der Nachhaltigkeitszertifizierung
21.11.2023
Die Unternehmensgruppe BACHL erweitert die REDcert²-Zertifizierung in der Kunststoffverarbeitung. Die Zertifizierung ermöglicht die nachvollziehbare Zuordnung biobasierter und recycelter Rohstoffe im Rahmen des REDcert²-Systems.
Anfang November konnte die REDcert²-Zertifizierung der BACHL Kunststoffverarbeitung erweitert werden. Das Zertifizierungssystem ermöglicht die Rückverfolgbarkeit und Zuordnung zertifizierter Rohstoffe – darunter biobasierte Rohstoffe und Rezyklate – entlang der Lieferkette.
Im Rahmen von REDcert² können fossile Rohstoffe anteilig durch biobasierte Rohstoffe oder Recyclingmaterialien ersetzt und über ein Massenbilanzverfahren den zertifizierten Produkten rechnerisch zugeordnet werden. Das ausgestellte Zertifikat dient als Nachweis, dass die gesamte Lieferkette vom Rohstoffhersteller über den Produzenten bis hin zur produzierten Ware mindestens 20 Prozent an nachhaltigen Rohstoffen beinhaltet.
Bei der Unternehmensgruppe BACHL sind gleich mehrere Produkte und Standorte REDcert² zertifiziert. Die Abkürzung RED steht dabei für „Renewable Energy Directive“ also für die Erneuerbare-Energien-Richtlinie, die Teil des europäischen Klima- und Energiepaketes ist. Bei den EPS-Produkten des Dämmstoffherstellers kommen bis zu fünfzehn Prozent biobasierter Rohstoffe zum Einsatz. Zu mindestens 86 Prozent Recyclingmaterial besteht BACHL reXPS® und die PE-Folien verfügen ebenfalls über einen Rezyklat-Anteil von zehn bis 50 Prozent – je nach Produkt.
„Wir wollen mit der Erweiterung der REDcert²-Zertifizierung ein Zeichen für Ressourcenschonung setzen und den Einsatz von Rezyklaten und biobasierten Rohstoffen in weiteren Bereichen nachvollziehbar dokumentieren“, erklärt Adela Lankl, zuständig für die Öko-Zertifizierung und das Thema Nachhaltigkeit bei der Unternehmensgruppe BACHL.