PE-Recycling
Romplast konzentriert sich auf das Recycling von Kunststoffabfällen.
Romplast stellt aus Kunststoffabfällen neue Verpackungsmaterialien her. Ziel des Recyclings ist es, die Menge an Kunststoffmüll zu reduzieren und einen funktionierenden Materialkreislauf zu schaffen. Durch die Arbeit von Romplast werden Abfälle die auf Mülldeponien, in Verbrennungsanlagen oder in der Natur landen, reduziert. Gleichzeitig werden natürliche Ressourcen geschont. Auch die CO2-Emissionen sind geringer: Die Herstellung von recyceltem Kunststoff erfordert weniger Energie als die Herstellung von Kunststoffen aus Erdöl.
Seit 1982 stellen wir am Produktionsstandort in Maintal erfolgreich hochwertige Sekundärrohstoffe her. Von diesem Zeitpunkt an haben wir uns im technischen und organisatorischen Bereich ständig weiterentwickelt und mittlerweile produzieren wir über 10.000t hochwertige Regenerate pro Jahr.
Seit Mai 2021 gehört die ROMPLAST Regenerat GmbH & Co. KG zur Unternehmensgruppe BACHL. Durch die Übernahme ist sichergestellt, dass Kunden mit PE-Regenerat versorgt werden, zu denen vor allem Hersteller von Bau- und Verpackungsfolien gehören. In diesen Bereichen wird vermehrt Wert auf die Verwendung von Rezyklaten gelegt, deren Anteil je nach Anwendungsgebiet bei bis zu 100 % liegen kann. So fordert beispielsweise die Ziegelindustrie einen Recycling-Anteil von rund 25 % bei der Verpackungsfolie, die Holzindustrie sogar von bis zu 90% – Tendenz steigend.
Kreislaufwirtschaft
Eine Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftssystem, das darauf abzielt, Kunststoffe möglichst lange im Umlauf zu halten und so den dadurch entstehenden Abfall und die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.
Im Gegensatz zum linearen Modell (Herstellen – Verwenden – Wegwerfen) konzentriert sich die Kreislaufwirtschaft auf die Wiederverwendung, das Recycling und die Regeneration von Kunststoffmaterialien.
Kunststoffe werden nicht zu Abfall, sondern finden immer wieder neue Verwendung in Produkten.
Im Rahmen der Kreislaufwirtschaft kaufen wir europaweit LDPE-Industriefolienballen in den Qualitäten 98/02 bis 60/40 und produzieren daraus PE-Regenerat.
Warum mit Romplast recyceln?
- Wir verwerten die Folien im Inland werkstofflich und können unseren Handelspartnern diesen Prozess durch entsprechende Verwertungsnachweise belegen.
- Alle Recyclingprozesse finden in unseren Räumlichkeiten in Maintal statt, wodurch der CO2-Ausstoß beim Materialtransport reduziert wird.
- Im Rahmen der Kreislaufwirtschaft produzieren wir aus LDPE-Industriefolienballen in den Qualitäten 98/02 bis 60/40 Rezyklate zur Weiterverarbeitung.
- BACHL selbst ist Produzent von PE-Folien, bei deren Herstellung Regenerat zum Einsatz kommt.
So funktioniert der Ankauf
Sie sind auf der Suche nach dem passenden Abnehmer für Ihre Kunststoffabfälle?
Dann sind Sie bei Romplast genau richtig. Wir sind Spezialisten auf diesem Gebiet und kaufen Ihre LDPE-Industriefolienballen in den Qualitäten 98/02 bis 60/40.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter den folgenden Kontaktdaten:
Ute Hähnlein
(Assistentin der Geschäftsleitung)
Tel. +49 6181 42422-0
ute.haehnlein@romplast.de
Claus Bartholomäus, Dipl.-Kfm. (Univ.)
Tel. +49 6181 42422-0
claus.bartholomaeus@romplast.de
Diese Produkte verkaufen wir
Unsere Regranulate eignen sich für die Herstellung von:
- Müllsäcken
- Tragetaschen
- Baufolien
- Rohre
Die Qualitäten sind zwischen 30 µ und 40 µ ausziehbar und erfüllen höchste Ansprüche an Effizienz und Nachhaltigkeit.
Mit der neuen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR), die am 11.02.2025 in Kraft trat und ab dem 12.08.2026 gilt, werden verbindliche Recyclingquoten eingeführt. PE-Folien fallen in die Kategorie „alle übrigen Kunststoffverpackungen“.
- Ab 1. Januar 2030:
➝ mind. 35 % Rezyklatanteil (Post-Consumer-Recycling, PCR) - Ab 1. Januar 2040:
➝ mind. 65 % Rezyklatanteil
Für lebensmittel- oder kontaktsensible Folien (z. B. direkte Lebensmittelverpackungen) gilt ab 2030 zunächst eine niedrigere Quote von 10 %, die ebenfalls bis 2040 ansteigt.
Damit ist klar: Ab 2030 müssen Folienhersteller zwingend Rezyklat einsetzen.Wer hochwertiges Material liefert, verschafft sich Wettbewerbsvorteile (RecyClass-Zertifikat; Qualität über eine Waschanlage gewaschen).
Zweite Chancen für werkstoffliche Recycler wie Romplast
- Sichere Nachfrage:
Hersteller sind gesetzlich verpflichtet, Rezyklat einzusetzen. Für Recycler heißt das: Ihr Material wird nicht mehr optional, sondern unverzichtbar. - Vorrang für werkstoffliches Recycling:
Die EU betont, dass mechanisches/werkstoffliches Recycling Vorrang vor chemischem Recycling hat. Hochwertige PE-Rezyklate werden daher bevorzugt. - Bessere Preise:
Steigende Nachfrage trifft auf sinkendes Angebot – Insolvenzen vieler Recyclingfirmen im Jahr 2025 verschärfen diese Knappheit. Wer sauberes, gut sortiertes Material liefert, kann stabile und attraktive Preise erzielen. - Nachhaltigkeits- und Imagevorteil:
Markenhersteller und Händler legen Wert auf nachweislich nachhaltige Verpackungen. Recyclingfirmen werden zu strategischen Partnern.
Für Romplast bedeutet das:
- Gesetzlich gesicherte Abnahmemengen
- Stabile Absatzmärkte trotz Marktschwankungen
- Preissicherheit durch knapper werdendes Angebot
- Stärkung der Marktposition durch hohe Qualitätsstandards
Aus einem „Kann“-Geschäft wird ein „Muss“-Geschäft.