Steildach

Lösung

Herausforderung

Problemstellung: Für eine gute Steildachsanierung müssen einige Faktoren ineinandergreifen. Das gilt für die einzelnen Baumaterialien, wie auch für den ganzen Dachaufbau. Beim Steildach spielen die aufeinander abgestimmten Funktionsschichten eine wichtige Rolle. Die Dacheindeckung (Dachsteine, Dachziegel oder Schiefer) ist der obere Abschluss des Gebäudes und dient dem Wetterschutz. Die regensichere Zusatzmaßnahme (Winddichtung) wird unterhalb der Dacheindeckung in Form von Unterdächer, Unterdeckungen oder Unterspannbahnen angeordnet und schützt vor Schlagregen, Flugschnee und Staub. Die Luftdichtheitsschicht – auch Dampfbremse genannt – wird lückenlos über die Sparrenlage verlegt und verhindert, dass durch Diffusions- und Konvektionsvorgänge Feuchtigkeit aus den Innenräumen in die Dachkonstruktion eindringt und zu schädlicher Tauwasserbildung führen kann. Doch ohne eine stabile, feuchtesichere Dämmung kann es dennoch zu Mängeln kommen.

Lösungsansatz

Lösung: Bei einer Steildachsanierung verringert die Dämmung die Wärmeverluste, vermeidet Bauschäden und ist entscheidend für Wohnbehaglichkeit und Komfort. BACHL tecta-PUR® Dämmsysteme sind eine wirtschaftliche und effiziente Lösung und bringen langfristiges Wohlbefinden in das Zuhause. Die BACHL tecta-System Unterdeckbahn UDB-A übernimmt in Kombination mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Dämmstoffen die Funktion als Dampfbremse und Konfektionssperre. Der 3-lagige Schichtaufbau des System-Klebebands BACHL tecta-System First-/Kehlband 300 entspricht baugleich der werkseitig auf tecta-PUR® 023 und tecta-PUR® HD-Plus aufkaschierten Unterdeckbahn. Zusätzlich wurde auf die Unterseite des Klebebands eine hochwertige Klebemasse auf Acrylbasis aufgebracht und mit einem mittig perforierten Abdeckstreifen versehen.
Das passende Zubehörsortiment setzt sich zusammen aus:
BACHL tecta-System Unterdeckbahn UDB-A sowie BACHL tecta-System First-/Kehlband 300.

Checkliste zur Dachsanierung

Planen, Baubegleitung aussuchen, Zuschuss beantragen

Für die Förderung einer Dachsanierung als Einzelmaßnahme schreiben die technischen Mindestanforderungen des BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude einen U-Wert von 0,14 W(m²·K) vor. Voraussetzung ist eine Energieberatung. Gefördert werden z. B. Einzelmaßnahmen oder eine Komplettsanierung des Wohngebäudes zum KfW-Effizienzhaus. Für einen individuellen Sanierungsfahrplan, d. h. eine umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen, gibt es einen Bonus. Qualifizierte Energieberater sind in der „Energieeffizienz-Expertenliste“ für Förderprogramme des Bundes gelistet. Wichtig: Die Förderung muss in jedem Fall vor Beginn der Sanierung beantragt werden.

1. Ist eine Einzelmaßnahme oder eine Komplettsanierung des Hauses geplant? Wo können Fördermittel für einen Investitionszuschuss für die Dachsanierung beantragt werden? Ist die Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich? Welche Nachweise werden benötigt?

2.
 Wie soll das Dach saniert werden? Soll es auch ausgebaut werden? Ist bei Dachfenstern die Verschattung eingeplant?

3.
 Kann die alte Dachdämmung im Aufbau verbleiben und mit einer neuen Dämmung ertüchtigt werden?

4.
 Kann ein Zuschuss für die Baubegleitung beantragt werden?

5.
 Ist der Energieberater für die geplante Maßnahme qualifiziert – etwa für die Angebotsauswertung, Kontrolle der Bauausführung sowie Abnahme und Bewertung der Sanierung? Ist er in der Energieeffizienz-Experten Liste eingetragen?

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