Warmdachdämmung
Lösung
Herausforderung
Problemstellung: Die größte Schwierigkeit bei der Dachgestaltung liegt im Umgang mit Temperaturunterschieden und Feuchtigkeit. Bei belüfteten Systemen besteht oft das Risiko, dass Wärmebrücken entstehen, durch die wertvolle Energie ungenutzt nach außen entweicht. Zudem führt das Aufeinandertreffen von warmer Innenluft und kalten Bauteilen häufig zur Bildung von Schwitzwasser innerhalb der Konstruktion. Diese Feuchtigkeitsansammlung ist eine schleichende Gefahr für die Bausubstanz, da sie Schimmel begünstigt und Materialien wie Holz oder Dämmstoffe dauerhaft schädigen kann. Auch der bauliche Aufwand ist bei vielen Systemen hoch, da zusätzliche Belüftungsebenen Platz beanspruchen und die Montage verkomplizieren.
Lösungsansatz
Lösung: Das Warmdach löst diese Probleme durch seinen kompakten, einschaligen Aufbau ohne Belüftungsschicht. Da die Dämmung das gesamte Dach lückenlos umschließt, bleiben alle Bauteile auf einem konstanten Temperaturniveau, was Wärmebrücken effektiv verhindert und die Heizkosten senkt. Durch diese Konstruktion wird der Punkt, an dem Feuchtigkeit kondensieren könnte, sicher nach außen verlagert, sodass das Gebäudeinnere und die verwendeten Baumaterialien stets trocken bleiben. Dies garantiert eine hohe Langlebigkeit und reduziert den Wartungsaufwand. Zudem ist die Installation zeitsparend und unkompliziert: Da kein Hohlraum für Luft zirkulieren muss, fällt der Aufbau flacher aus, und bei Sanierungen kann die neue Schicht oft ohne einen kompletten Abriss der alten Struktur aufgebracht werden.
Skizze
1: ggf. Dachbelag (z.B. Plattenbelag, Begrünung, Solaranlagen)
2: Dachabdichtung
3: BACHL EPS Flachdach/Gefälle-Dämmplatte DAA dm/dh/ds, BACHL PUR/PIR ALU DAA dh, BACHL PUR/PIR MV DAA dh
4: Dampfsperre
5: ggf. Schalung
6: Tragkonstruktion (z. B. Holbalken, Stahltrapezblech, Vollholzdecke, Stahlbeton, Hohlkörperdecken)
7: raumseitige Bekleidung mit Unterkonstruktion, ggf. inkl. Dämmung höchstens 20% Gesamtwärmedurchlasswiderstandes in Verbindung mit Schicht 6